Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; standing and substantiation in criminal complaints to the Federal Supreme Court. A criminal appeal is inadmissible where the appellant does not set out, in a manner meeting the strict reasoning requirements, the elements conferring standing under Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, in particular the existence of a civil claim. Generic or undeveloped allegations are insufficient. Formal complaints that can be examined independently of the merits may be raised notwithstanding the lack of standing, but they must be expressly articulated; otherwise the Court may issue a simplified non-entry decision under Art. 108 BGG. Where several appeals concern the same procedural constellation, they may be joined under Art. 71 BGG in conjunction with Art. 24 Abs. 2 lit. b BZP.
7B_385/2025, 7B_386/2025, 7B_387/2025
Urteil vom 7. Juli 2025
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Clément.
Verfahrensbeteiligte
gegen
7B_385/2025
7B_386/2025, 7B_387/2025
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Postfach 1201, 6431 Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme; Nichteintreten,
Beschwerden gegen die Verfügungen des Kantonsgerichts Schwyz vom 8. April 2025.
Mit drei Verfügungen vom 8. April 2025 trat das Kantonsgericht Schwyz nicht auf die Beschwerden der Beschwerdeführer gegen drei Nichtanhandnahmeverfügungen der Staatsanwaltschaft Schwyz vom 4. März 2025 ein (Verfahren BEK 2025 38, BEK 2025 39 und BEK 2025 40). Die Beschwerdeführer gelangen gegen diese drei Verfügungen mit Beschwerden in Strafsachen (undatiert, eingegangen am 2. Mai 2025) an das Bundesgericht.
Die Verfahren 7B_385/2025, 7B_386/2025 und 7B_387/2025 sind in einem vereinigen Urteil zu behandeln (vgl. Art. 71 BGG i.V.m. Art. 24 Abs. 2 lit. b BZP [SR 273]; BGE 133 IV 215 E. 1; 126 V 283 E. 1).
Die Eingaben erfüllen offensichtlich nicht die Anforderungen, die an die Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 356 E. 2.1, 39 E. 2.3.5; 142 III 364 E. 2.4), namentlich bezüglich eines Zivilanspruchs im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, der zur Beschwerde legitimieren könnte (Urteile 7B_1201/2024 vom 22. Januar 2025 E. 1.2; 7B_182/2024 vom 26. März 2024 E. 2.1.2; 7B_18/2024 vom 14. März 2024 E. 2; je mit Hinweisen). Formelle Rügen, zu deren Geltendmachung die Beschwerdeführer unbesehen von der fehlenden Legitimation in der Sache befugt wären, da sie namentlich von der Prüfung der Sache getrennt werden können (sog. "Star-Praxis"; vgl. BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1), werden nicht erhoben. Auf die Beschwerden ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG).
Die Verfahren 7B_385/2025, 7B_386/2025 und 7B_387/2025 werden vereinigt.
Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit und intern zu gleichen Teilen auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Juli 2025
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Der Gerichtsschreiber: Clément