Debt enforcement complaint dismissed for inadequate reasoning

7B.237/2001Bundesgericht / II. strafrechtliche Abteilung20.11.2001Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

A debtor in a mortgage enforcement sale challenged the auction award before the Federal Supreme Court, arguing that the sale should not have taken place because the encumbrance schedule and bidding conditions were not final. The Court held that no oral hearing is provided in this procedure and therefore rejected the request for a personal hearing. It further found that the complaint did not satisfy the federal reasoning requirements because it copied the cantonal filing without engaging with the appellate reasoning. The complaint was therefore inadmissible and not entered into.

Omnilex-Regeste

Art. 79 Abs. 1 OG; admissibility requirements for a federal debt enforcement complaint: the filing must specify the federal rules allegedly violated and explain, in relation to the contested reasoning, how the violation occurred. A merely repeated cantonal submission that does not engage with the grounds of the cantonal decision is insufficient and leads to non-entry. In this procedure, no oral party hearing is held; a request for personal hearing is therefore inadmissible (consid. 2–3).

Gesamter Gesetzestext

[AZA 0/2]
7B.237/2001/bnm

SCHULDBETREIBUNGS- UND KONKURSKAMMER


  1. November 2001

Es wirken mit: Bundesrichterin Nordmann, Präsidentin der
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer, Bundesrichterin
Escher, Bundesrichter Meyer und Gerichtsschreiber Levante.


In Sachen
A.________, Beschwerdeführer,

gegen
den Beschluss vom 2. Oktober 2001 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs (NR010070/U),

betreffend
Liegenschaftssteigerung,
wird festgestellt und in Erwägung gezogen:

1.- In der Betreibung auf Grundpfandverwertung (Nr. .., Betreibungsamt Z.________) gegen den Schuldner und Pfandeigentümer A.________ wurde am 13. Juli 2001 das Grundstück Kat. Nr. .. (Grundbuch Z.________) versteigert. Mit Eingabe vom 22. Juli 2001 erhob A.________ Beschwerde gegen den Steigerungszuschlag und machte geltend, die Steigerung hätte nicht stattfinden dürfen, weil das Lastenverzeichnis und die Steigerungsbedingungen nicht rechtskräftig gewesen seien. Mit Beschluss vom 12. September 2001 wies das Bezirksgericht Andelfingen als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen die Beschwerde ab. Hiergegen legte A.________ Beschwerde ein, welche das Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs mit Beschluss vom 2. Oktober 2001 ebenfalls abwies.

A.________ hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 22. Oktober 2001 (rechtzeitig) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundes- gerichts weitergezogen. Er verlangt sinngemäss die Aufhebung des Steigerungszuschlages.

Die obere Aufsichtsbehörde hat keine Gegenbemerkungen angebracht. Auf die Einholung von Vernehmlassungen wurde verzichtet.

2.- Im Verfahren vor der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts wird keine mündliche Parteiverhandlung geführt (vgl. Art. 62 u. 81 OG). Auf den Antrag des Beschwerdeführers auf eine persönliche Anhörung kann daher nicht eingetreten werden.
3.- Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Der Beschwerdeführer hat der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts eine Beschwerdeschrift eingereicht, die wortwörtlich der im Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde eingereichten Rechtsschrift entspricht. Da die Eingabe des Beschwerdeführers keinen erkennbaren Zusammenhang mit den Entscheidgründen der Vorinstanz aufweist, genügt sie den Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unzulässig.

Demnach erkennt
die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer:
_________________________________________

1.- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, den Beschwerdegegnern, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.

______________
Lausanne, 20. November 2001

Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

debt enforcementauction saleinadmissibilityreasoning requirementsoral hearingsupervisory complaint

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appellant was entitled to a personal oral hearing before the Federal Supreme Court debt enforcement chamber.

Extrahierter Entscheid

No oral hearing is held in this procedure, so the request could not be entertained.

Extrahierte Begründung

The chamber noted that no oral party hearing is provided for in this federal debt enforcement procedure.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint met the federal reasoning requirements.

Extrahierter Entscheid

No. The filing merely repeated the previous cantonal submission and failed to address the reasoning of the cantonal decision.

Extrahierte Begründung

Under Art. 79(1) OG, the complaint must explain which federal rules were violated and how. Because the submission had no apparent connection to the appellate reasoning, it was insufficient.

Kernrechtsfrage

Whether the appeal against the auction award could be entered into.

Extrahierter Entscheid

No. The complaint was inadmissible in its entirety.

Extrahierte Begründung

The lack of compliant reasoning rendered the whole filing inadmissible.

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