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6F_19/2007 ΓÇó Revision request declared inadmissible; legal aid refused
6F_19/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung29.01.2008Dismissed
The applicant sought revision of a prior Federal Supreme Court non-entry judgment and asked for legal aid after being ordered to pay an advance. The Court held that the motion did not identify any statutory revision ground under Arts. 121–123 BGG and consisted only of criticism of the earlier reasoning. It therefore did not enter into the revision request. Because the request was hopeless, legal aid was refused. Reduced court costs of CHF 800 were charged to the applicant.
Arts. 121–123 BGG, 42 Abs. 2 BGG; revision of Federal Supreme Court judgments requires the applicant to invoke and substantiate a statutory ground for revision. Mere disagreement with the legal assessment of the prior judgment is insufficient. If the revision request is manifestly unsubstantiated or otherwise hopeless, the Court does not enter into it and legal aid under Art. 64 BGG must be refused. The unsuccessful applicant bears the court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG; financial hardship may justify a reduced fee under Art. 65 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6F_19/2007 /hum
Urteil vom 29. Januar 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Favre,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern,
Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision des Urteils des Bundesgerichts
vom 24. November 2007 (6B_704/2007).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 24. November 2007 auf eine Beschwerde X.________s nicht ein (Verfahren 6B_704/2007).
X.________ stellt ein Revisionsgesuch. Nachdem er zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurde, stellt er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
2.
Die Revision bundesgerichtlicher Entscheide ist nur aus den in den Art. 121 - 123 BGG genannten Gründen möglich. In der Begründung des Revisionsgesuchs ist anzugeben, inwiefern mit dem angefochtenen bundesgerichtlichen Urteil welcher Revisionsgrund gesetzt worden sein soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Der Gesuchsteller legt nicht dar, auf welchen Revisionsgrund er sich beziehen will. Er zweifelt nur daran, dass dem Bundesgericht das Original seiner Beschwerde vorgelegen habe (Gesuch S. 1 lit. c). Insoweit ist anzumerken, dass sich das Bundesgericht in seinem Urteil vom 24. November 2007 auf das Original der Eingabe des Gesuchstellers vom 6. November 2007 stützte. Im Übrigen beschränkt er sich auf eine Kritik an den rechtlichen Überlegungen, die dem angefochtenen bundesgerichtlichen Urteil zugrunde liegen. Damit ist er nicht zu hören. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.
3.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Gesuchstellers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 1 BGG).
4.
Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, Kriminal- und Anklagekommission, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Januar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn