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6F_12/2007 ΓÇó Revision denied: no overlooked fact under Art. 121 lit. d BGG
6F_12/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung13.11.2007Dismissed
X. sought revision of a Federal Supreme Court judgment of 5 September 2007 that had not entered into his complaint. He relied on Art. 121 lit. d BGG, arguing that the Court had overlooked a material fact concerning the timeliness of the cantonal remedy. The Criminal Division held that no overlooked fact had been shown and that the remaining arguments attacked the merits and were inadmissible in revision. The revision request was therefore dismissed insofar as admissible, and court costs of CHF 1,000 were charged to X.
Art. 121 lit. d BGG; revision for overlooked facts; the revision remedy presupposes that the Federal Supreme Court inadvertently failed to take into account an important fact already contained in the file. It does not serve to relitigate the merits or to cure inadequate reasoning of the original complaint. Allegations that merely question the Court’s assessment of admissibility or the substantive outcome are inadmissible in revision. Where no accidental omission is established, the request is dismissed insofar as it may be entered into (consid. 1). Costs are borne by the unsuccessful applicant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6F_12/2007
Urteil vom 13. November 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Zünd, Mathys,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 5. September 2007 (6B_402/2007).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 5. September 2007 auf eine Beschwerde von X.________ nicht ein, weil sie sich mit der Frage der Verspätung des kantonalen Rechtsmittels nicht befasste und deshalb den Begründungsanforderungen nicht genügte (Verfahren 6B_402/2007). Dagegen richtet sich das vorliegende Revisionsgesuch von X.________.
Der Gesuchsteller bezieht sich auf Art. 121 lit. d BGG, wonach die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids verlangt werden kann, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Davon, dass die Verspätung des kantonalen Rechtsmittels irrelevant gewesen wäre und das Bundesgericht insoweit etwas übersehen hätte (Gesuch C/2), kann indessen keine Rede sein. Die übrigen Vorbringen betreffen die materielle Seite des Falles und sind im Rahmen des vorliegenden Revisionsverfahrens unzulässig. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
3.
Der Gesuchsteller wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Bundesgericht weitere Eingaben in dieser Sache und insbesondere unbegründete Revisionsgesuche ohne förmliche Erledigung zu den Akten legen wird.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Gesuchsteller auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Strafgericht des Kantons Basel-Stadt, Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. November 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: