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6F_1/2009 ΓÇó Revision and reconsideration of Federal Supreme Court judgment
6F_1/2009Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung20.01.2009Dismissed
The applicant sought revision and reconsideration of a prior Federal Supreme Court judgment of 28 May 2008 that had upheld his conviction for attempted extortion and pornography. The Court held that the alleged new evidence could not alter the legality of the earlier judgment and therefore dismissed the revision request insofar as it was admissible. It further held that reconsideration of Federal Supreme Court judgments is not provided for by law, so that request was not entertained. Free legal aid was refused because the request was hopeless, and court costs of CHF 1,000 were charged to the applicant.
Art. 95 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment based on alleged new evidence; reconsideration of Federal Supreme Court judgments is not provided for by statute. A revision request fails where the alleged new evidence is incapable of affecting the outcome or the legality of the prior judgment. A separate request for reconsideration of a Federal Supreme Court judgment is inadmissible in the absence of a legal basis. Where the application is manifestly hopeless, free legal aid under Art. 64 BGG must be refused; court costs are borne by the unsuccessful applicant under Art. 66 Abs. 1 BGG, and a reduction under Art. 65 Abs. 2 BGG is not warranted absent a basis for leniency.
{T 0/2}
6F_1/2009/sst
Urteil vom 20. Januar 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Bundesrichter Schneider, Mathys,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision/Wiedererwägung des Urteils des Bundesgerichts vom 28. Mai 2008 (6B_312/2008).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesgericht wies mit Urteil vom 28. Mai 2008 eine Beschwerde des Gesuchstellers ab, soweit darauf einzutreten war (6B_312/2008). Der Gesuchsteller wendet sich mit einem Revisions- bzw. Wiedererwägungsgesuch vom 13. Januar 2009 erneut an das Bundesgericht.
Ob seine Vorbringen überhaupt zulässig sind, muss nicht geprüft werden. Denn jedenfalls ist nicht ersichtlich, inwieweit die drei angeblich neuen Beweismittel daran, dass seine Verurteilung wegen versuchter Erpressung und Pornografie nicht gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstösst, etwas zu ändern vermöchten. Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Eine Wiedererwägung bundesgerichtlicher Urteile ist im Gesetz nicht vorgesehen. Auf dieses Gesuch ist nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen. Wegen der Art der Prozessführung des Gesuchstellers kommt eine Reduktion der Gerichtsgebühr nicht mehr in Betracht (Art. 65 Abs. 2 BGG).
3.
Der Gesuchsteller wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Bundesgericht weitere unbegründete Eingaben in dieser Sache und insbesondere weitere Revisions- bzw. Wiedererwägungsgesuche ohne förmliche Erledigung zu den Akten legen wird.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Auf das Wiedererwägungsgesuch wird nicht eingetreten.
3.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
4.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
5.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Januar 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn