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6B_829/2008 ΓÇó Federal complaint inadmissible for insufficient reasoning and late filing
6B_829/2008Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung12.10.2008Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the criminal complaint against the Cantonal Court of Schwyz’s refusal to open a criminal investigation was inadmissible. The filing did not satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG, and the appellant’s request for an extension could not be granted because the appeal deadline under Art. 100 BGG is statutory and non-extendable. Since the submission reached the Court only after expiry of the deadline, no timely cure was possible. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 42 BGG, Art. 100 BGG, Art. 108 BGG; inadmissibility of a federal complaint for lack of sufficient reasoning and expiry of the non-extendable appeal period. A pleading must contain the prayers for relief and the grounds; where these formal requirements are not met, the defect may be cured only within the statutory time limit. The appeal period under Art. 100 BGG is mandatory and cannot be extended. If the deficient submission is received only after expiry of the deadline, the Federal Supreme Court does not enter into the matter under Art. 108 BGG. Costs are borne by the appellant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_829/2008/sst
Urteil vom 12. Oktober 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Archivgasse 1, 6430 Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteröffnung einer Strafuntersuchung (Verleumdung, Ehrverletzung etc.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, vom 21. August 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Beschwerden unter anderem die Begehren sowie deren Begründung zu enthalten. Diesen formellen Anforderungen genügt die vorliegende Rechtsschrift in keiner Weise. Der beantragten Fristerstreckung zur Einreichung einer vollständigen Beschwerdeschrift kann nicht entsprochen werden, da es sich bei der Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG um eine gesetzliche und damit um eine nicht erstreckbare Frist handelt. Die 30-tägige Beschwerdefrist endete vorliegend - unter Berücksichtigung des Fristenlaufs an Samstagen - am Montag, 6. Oktober 2008. Die am 2. Oktober 2008 der schweizerischen Post übergebene Eingabe des Beschwerdeführers ist dem Bundesgericht am 7. Oktober 2008 zugegangen. Eine Verbesserung der Rechtsschrift innert der Rechtsmittelfrist fällt hier folglich zum vornherein ausser Betracht. Auf die Beschwerde ist daher mangels hinreichender Begründung gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Oktober 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill