Non-entry on complaint for lack of standing and insufficient reasoning

6B_817/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung15.01.2008Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the complainant’s appeal against the cantonal order concerning the opening of an investigation against officials and civil servants. It held that he lacked standing as an informant/injured person and that the appeal was insufficiently reasoned; it also appeared otherwise inadmissible. The request for free legal aid was refused because the appeal was hopeless. Court costs of CHF 800 were imposed on the complainant, reduced in light of his financial circumstances. The request for suspensive effect became moot.

Regest

Art. 81 Abs. 1, Art. 42 Abs. 2 und 7, Art. 64, Art. 65 Abs. 2, Art. 66 Abs. 1, Art. 108 BGG; admissibility of a complaint by an informant/injured person and reasoning requirements. An informant or injured person lacks standing to appeal unless the statutory prerequisites of Art. 81 Abs. 1 BGG are met. The Federal Supreme Court examines compliance with the duty to reason ex officio only within the limits of the pleaded objections; a complaint that does not address the challenged decision in a legally sufficient manner is inadmissible. Legal aid is refused where the appeal is devoid of prospects of success. Costs may be reduced in view of the appellant’s financial circumstances.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
6B_817/2007

Urteil vom 15. Januar 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 22. Oktober 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Der Beschwerdeführer ist als Anzeigeerstatter bzw. Geschädigter zur Beschwerde nicht legitimiert (Art. 81 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 228). Dazu kommt, dass die Beschwerde im Sinne von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht hinreichend begründet ist. Im Übrigen dürfte sie auch unzulässig im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG sein. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Den finanziellen Verhältnissen des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schneider Arquint Hill

Schlagwörter

standingadmissibilityreasoning requirementsfree legal aidcourt costsnon-entry