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6B_766/2007 ΓÇó Lack of standing against non-entry in criminal complaint
6B_766/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung19.12.2007Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appellant lacked standing to challenge the cantonal non-entry decision concerning allegations of mismanagement and failure to keep accounts. As a merely injured party, he could not invoke Art. 81(1)(b) BGG; neither the allocation of costs and party compensation below nor the possible relevance of the criminal finding in later damages litigation created a legally protected interest. The complaint was therefore not entered into under Art. 108 BGG. Federal court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG; standing to appeal in criminal matters is limited to the victim within the meaning of the Victim Assistance Act and the private prosecutor; a merely injured party lacks standing even if costs and party compensation were awarded below or if the impugned criminal finding may be relevant in later civil proceedings. The existence of a legally protected interest in amendment or annulment requires more than an indirect factual disadvantage; absent such standing, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal under Art. 108 BGG. Costs follow Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_766/2007
Urteil vom 19. Dezember 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Speck,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafklage (Misswirtschaft, Unterlassung der Buchführung),
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 26. September 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafklage wegen Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung nicht eingetreten und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurde. Zur Beschwerde sind indessen nur das Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes und der Privatstrafkläger legitimiert, nicht aber der bloss Geschädigte (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 133 IV 228). Dies gilt auch, wenn dem Geschädigten die Gerichtskosten und eine Parteientschädigung auferlegt wurden, und er geltend macht, die Feststellung, der Angeschuldigte habe sich nicht strafbar gemacht, werde in einem Schadenersatzverfahren "nicht hilfreich" sein (Beschwerde S. 3 Ziff. 4). Diese Vorbringen vermögen kein rechtlich geschütztes Interesse an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen Entscheids im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG zu begründen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Dezember 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: