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6B_749/2013 ΓÇó Criminal complaint inadmissible for failure to address limitation
6B_749/2013Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung12.09.2013Dismissed
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint against the Zurich appellate non-entry decision concerning an alleged breach of bank secrecy. It held that the appellant failed to comply with the reasoning requirement under Art. 42(2) BGG, as he did not address the cantonal court’s key point on limitation. The request for free legal aid was denied because the appeal was hopeless. Court costs of CHF 500 were imposed, taking account of the appellant’s financial situation.
Art. 42 Abs. 2 BGG; Art. 108 BGG; insufficient reasoning of a federal complaint against a cantonal non-entry decision. A party contesting a non-entry ruling must specifically address the decisive reasoning of the lower court and show, by reference to federal law, why the ruling is unlawful; a mere assertion or unrelated remark does not satisfy the duty to state reasons. Where the submission does not confront the core ground, notably limitation, the Federal Supreme Court does not enter into the complaint under the simplified procedure. Free legal aid is refused if the appeal lacks prospects of success; costs may be reduced in view of the appellant’s financial situation (Art. 64, 65 Abs. 2, 66 Abs. 1 BGG).
{T 0/2}
6B_749/2013
Urteil vom 12. September 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,
2. X.________ AG,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Einstellungsverfügung (Verletzung des Bankgeheimnisses),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 28. Juni 2013.
Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 28. Juni 2013 auf eine Beschwerde nicht ein, weil der Beschwerdeführer sich auch innert Nachfrist nicht mit den Erwägungen der Staatsanwaltschaft in ihrer Einstellungsverfügung vom 18. März 2013 und insbesondere nicht mit der Frage der Verjährung auseinandergesetzt hatte. Inwieweit dieser Nichteintretensentscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, legt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht dar, weshalb die Eingabe die Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer behauptet nicht einmal, er habe sich im kantonalen Verfahren zur Verjährung geäussert. Er führt in diesem Zusammenhang nur aus, er sei für die Verjährung nicht verantwortlich (Beschwerde S. 2). Dies hat indessen damit, ob die Verjährung eingetreten ist, nichts zu tun. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdegegnerin 2 muss keine Entschädigung ausgerichtet werden, weil sie vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. September 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn