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6B_675/2009 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned complaint against cost advance
6B_675/2009Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung27.08.2009Dismissed
X.________ challenged an order of the Appellationsgericht of Basel-Stadt that had required a cost advance after rejecting his request for legal aid and striking the cantonal remedy off the docket for non-payment. The Federal Supreme Court held that the complaint did not satisfy the substantiation requirements for alleging a violation of federal law or fundamental rights and did not show arbitrariness in the refusal of legal aid. The Court therefore did not enter into the complaint under the summary procedure of Art. 108 BGG. It exceptionally waived court costs, making the legal-aid request moot.
Art. 95, Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; Art. 108 BGG; requirements for substantiating a complaint against an order demanding a cost advance after refusal of legal aid. A complaint must, in clear and reasoned form, indicate which federal rights are allegedly violated and how. In particular, where arbitrariness is invoked, the party must specifically demonstrate the challenged reasoning to be manifestly untenable. Mere assertions or undeveloped criticism do not satisfy the requirements of Art. 42 Abs. 2 BGG and, for fundamental-rights grievances, Art. 106 Abs. 2 BGG. If these requirements are not met, the Federal Supreme Court may decline to enter into the matter in summary proceedings under Art. 108 BGG.
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6B_675/2009
Urteil vom 27. August 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, 4051 Basel,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Kostenvorschuss,
Beschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 15. Juni 2009.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1.
Im angefochtenen Entscheid wurde ein kantonaler Rekurs aus dem Recht gewiesen, weil der Beschwerdeführer nach der Ablehnung des Gesuches um unentgeltliche Prozessführung den verlangen Kostenvorschuss nicht geleistet hatte. In der dagegen gerichteten Beschwerde hätte er aufzeigen müssen, dass der angefochtene Entscheid das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG bzw. seine Grundrechte verletzt (Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG). Dieser Voraussetzung genügt die Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer legt auch nicht ansatzweise dar, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen ist, als sie sein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als nicht hinreichend begründet einstufte und deshalb einen Kostenvorschuss verlangte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten
2.
Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos geworden.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. August 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill