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6B_637/2009 ΓÇó No standing to appeal against non-entry on fraud complaint
6B_637/2009Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung22.08.2009Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the complainant had no standing to appeal against the cantonal non-entry decision on a fraud complaint. Fraud is a property offense, and no direct impairment of psychological integrity was shown, so he was not a victim under the Victim Support Act. As a mere informant or injured party, he was not entitled to challenge the decision under Art. 81 BGG. The appeal was therefore not entered into, and court costs of CHF 800 were charged to him.
Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; Art. 1 Abs. 1 OHG; standing to appeal against non-entry in a fraud matter. A person complaining of a property offense is not a victim merely because he is economically affected; victim status requires a direct impairment of psychological integrity or another protected interest falling within the scope of the OHG. The mere complainant or injured party lacks standing under Art. 81 BGG to challenge a non-entry decision. Absent a legally protected interest in the annulment or modification of the decision, the Federal Supreme Court does not enter into the appeal (Art. 108 BGG).
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6B_637/2009
Urteil vom 22. August 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafanzeige (Betrug),
Beschwerde gegen den Entscheid des Strafgerichts Basel-Stadt, Präsidentin der Rekurskammer, vom 3. Juli 2009.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Betrugs nicht eingetreten und ein dagegen gerichteter Rekurs abgewiesen wurden. Die Legitimationsvoraussetzungen zur Beschwerde in Strafsachen ergeben sich aus Art. 81 Abs. 1 BGG. Entgegen seiner Annahme ist der Beschwerdeführer nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, weil die angezeigte Straftat ein Vermögensdelikt ist und eine unmittelbare Beeinträchtigung seiner psychischen Integrität weder ersichtlich noch belegt ist (vgl. Art. 1 Abs. 1 OHG). Als Anzeigesteller bzw. blosser Geschädigter ist er zur Beschwerde aber nicht legitimiert (BGG 133 IV 228). Da er auch sonst kein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat, ist auf seine Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Strafgericht Basel-Stadt, Präsidentin der Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. August 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill