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6B_617/2009 ΓÇó Non-entry for failure to cure defect in appeal
6B_617/2009Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung23.07.2009Inadmissible
The appellant filed a criminal appeal without attaching the challenged decision. After a court order requiring cure of the defect was not collected at the post office and thus deemed served, he still failed to respond within the deadline. The Federal Supreme Court therefore did not enter into the appeal under Art. 108 BGG. Exceptionally, no court costs were imposed. The judgment was communicated to the parties and the Bern cantonal court.
Art. 42 Abs. 5 BGG; Art. 108 BGG; non-entry for failure to cure a formal defect in the appeal. If an appeal lacks the challenged decision, the court may set a deadline to remedy the defect under threat of non-entry. A postal notice not collected by the addressee is deemed served where the appellant, after filing, must ensure that court mail can be received. If the defect is not cured in time, the court may decide summarily not to enter into the appeal. Costs may exceptionally be waived.
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6B_617/2009
Urteil vom 23. Juli 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, 3001 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Diebstahl.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Da der Beschwerdeführer es unterlassen hatte, der Beschwerde den angefochtenen Entscheid beizulegen, wurde er in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verfügung vom 1. Juli 2009 aufgefordert, den Mangel bis zum 13. Juli 2009 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Der Beschwerdeführer hat die Verfügung auf der Post nicht abgeholt. Er hätte indessen ab Einreichung der Beschwerde sicherstellen müssen, dass ihm oder einem Stellvertreter gerichtliche Sendungen zugestellt werden können (BGE 130 III 396 E. 1.2.3, 119 V 89 E. 4b/aa, 116 Ia 90 E. 2a, 115 Ia 12 E. 3a). Folglich gilt die nicht abgeholte Sendung als zugestellt. Innert Frist hat sich der Beschwerdeführer nicht mehr gemeldet. Androhungsgemäss ist somit auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Juli 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn