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6B_553/2012 ΓÇó Late criminal appeal declared inadmissible
6B_553/2012Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung19.09.2012Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the criminal appeal was filed one day after the expiry of the 30-day deadline under the Federal Supreme Court Act, taking into account the summer recess. The appeal was therefore not entered into. The request for suspensive effect became moot. Court costs of CHF 800 were charged to the appellant.
Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG; late filing of a federal appeal. The 30-day appeal period begins on the day after service of the full decision and is suspended during the statutory judicial recess. If the notice of appeal is handed to the post office only after expiry of the extended deadline, the appeal is manifestly late and no entry is made in summary procedure under Art. 108 BGG. A request for suspensive effect becomes moot once non-entry is pronounced. Costs are charged to the unsuccessful appellant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_553/2012
Urteil vom 19. September 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Walter Wagner,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Fahrlässige schwere Körperverletzung; Willkür, in dubio pro reo,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 14. Mai 2012.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1.
Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Der angefochtene Entscheid wurde dem Vertreter des Beschwerdeführers am 13. Juli 2012 zugestellt (Beschwerde S. 2 Ziff. III.2). Die Frist begann am Samstag, den 14. Juli 2012, zu laufen. Unter Berücksichtigung des Stillstandes vom 15. Juli bis und mit 15. August 2012 gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG lief sie am 13. September 2012 ab. Die Beschwerde wurde erst am 14. September 2012 der Post übergeben und ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. September 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn