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6B_548/2013 ΓÇó Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning
6B_548/2013Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung04.07.2013Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appellant's filing did not meet the reasoning requirements because it failed to challenge the cantonal court's non-entry rationale. The appeal therefore had to be declared inadmissible under the summary procedure. Court costs of CHF 800 were charged to the appellant, and no compensation was awarded to respondent Y.
Art. 42 Abs. 2 BGG; Art. 108 BGG; inadmissibility for insufficient reasoning: A federal appeal must engage with the decisive grounds of the challenged decision and set out why they are unlawful. Submissions limited to the merits of the underlying dispute do not satisfy the duty to reason where the cantonal authority has declined to enter into the matter. If the appellant fails to address the specific non-entry reasoning, the Federal Supreme Court will not enter into the appeal in summary procedure (consid. 1).
{T 0/2}
6B_548/2013
Urteil vom 4. Juli 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,
2.
Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Bühlmann,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Einstellungsverfügung (Sachbeschädigung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Luzern, 2. Abteilung, vom 1. Mai 2013.
Das Obergericht des Kantons Luzern trat am 1. Mai 2013 auf eine kantonale Beschwerde nicht ein, weil sie sich nicht genügend mit der angefochtenen Verfügung auseinandersetzte (Beschluss S. 5). Der Beschwerdeführer gelangt mit zwei fristgerechten Eingaben ans Bundesgericht, die sich indessen auf die Vorlage verschiedener Unterlagen zur materiellen Seite der Angelegenheit beschränken. Dies ist unzulässig. Vor Bundesgericht kann es nur um die Begründungsanforderungen des kantonalen Rechtsmittels gehen. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Folglich genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Juli 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: C. Monn