projekte
6B_491/2007 ΓÇó Criminal appeal dismissed for insufficient reasoning
6B_491/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung21.09.2007Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint against a non-prosecution order because the appellant failed to challenge the cantonal court's decisive finding that his earlier complaint was late. The submission therefore did not meet the federal reasoning requirements. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.
Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 BGG; admissibility of a complaint before the Federal Supreme Court: where the contested decision is based on an independent and decisive ground, the appellant must specifically address that ground in a substantiated manner. If the submission merely repeats grievances or omits the determinative reasoning, the appeal is manifestly insufficiently reasoned and non-entry follows in summary proceedings. Court costs are borne by the unsuccessful appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6B_491/2007 /rom
Urteil vom 21. September 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Nichtanhandnahmeverfügung,
Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons Thurgau vom 13. März 2007.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Entscheid fest, eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung sei verspätet gewesen, weshalb die Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau auf Eingaben des Beschwerdesführers zu Recht nicht eingetreten sei (angefochtener Entscheid S. 5 E. 5). Mit der heute einzig interessierenden Frage der Verspätung befasst sich die Beschwerde nicht. Sie genügt folglich den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau und der Anklagekammer des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. September 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: