Criminal appeal not entered for insufficient reasoning

6B_461/2007Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung24.09.2007Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Court did not enter into the defendant’s complaint against an Aargau Upper Court judgment fining him CHF 100 for petty theft. The appellant’s submissions did not meet the strict requirements for challenging allegedly arbitrary fact-finding; he only denied the theft and claimed he had bought or intended to buy the batteries. The complaint was therefore inadmissible under the summary procedure. The appellant was ordered to pay the federal court fee of CHF 800.

Regest

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; strict pleading requirements for complaints alleging arbitrary fact-finding. A party invoking manifestly incorrect factual findings must set out in a precise and substantiated manner why the challenged findings are arbitrary; mere appellate criticism or a different factual version is insufficient. If the complaint fails to meet these requirements, the Federal Court does not enter into the merits. In such a case, the court fee is generally borne by the unsuccessful appellant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
6B_461/2007 /rom

Urteil vom 24. September 2007
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau.

Gegenstand
Geringfügiger Diebstahl,

Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 25. Juli 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer wendet sich gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 25. Juli 2007, mit dem er wegen geringfügigen Diebstahls mit Fr. 100.-- gebüsst wurde. Sinngemäss wirft er dem Obergericht Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung vor. Für die Rüge der offensichtlich unrichtigen und damit im Sinne von Art. 9 BV willkürlichen Sachverhaltsfeststellung gelten die strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. zur amtlichen Publikation vorgesehenes Bundesgerichtsurteil 6B_178/2007 vom 23. Juli 2007, E. 1.4). Diesen Begründungsanforderungen genügt die vorliegende Beschwerde in keiner Art und Weise. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erschöpfen sich ausschliesslich in unzulässiger Kritik am angefochtenen Entscheid, behauptet er doch einzig, die Batterien nicht entwendet, sondern gekauft bzw. zu kaufen beabsichtigt zu haben. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtsgebühr ist dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. September 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Schlagwörter

petty theftinadmissibilityarbitrary fact-findingpleading requirementscourt costs