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6B_40/2014 ΓÇó Non-entry for failure to challenge litigation security order
6B_40/2014Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung05.02.2014Dismissed
The Federal Criminal Division, sitting with a single judge, held that the corporate appellant’s federal complaint was inadmissible because it did not address the cantonal court’s decisive reason for non-entry, namely failure to pay litigation security. The Court therefore did not examine the merits. It also refused the company’s request for free legal aid, noting that legal entities are generally not entitled to it and that no exception applied. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; requirements of substantiated complaint and non-entry for lack of reasoning. A federal appeal must engage with the decisive grounds of the challenged decision; mere discussion of the merits is insufficient. Where the cantonal decision rests on a procedural bar, the appellant must challenge that bar specifically, otherwise the Federal Court enters no matter under Art. 108 BGG. Legal aid for legal persons remains exceptional and is denied absent special circumstances, in particular where the case does not concern the entity’s sole asset (consid. 1-2).
{T 0/2}
6B_40/2014
Urteil vom 5. Februar 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 3. Dezember 2013.
Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 3. Dezember 2013 auf ein Rechtsmittel nicht ein, weil die Beschwerdeführerin ihrer Verpflichtung zur Leistung einer Prozesskaution nicht nachgekommen war. In der Eingabe vor Bundesgericht befasst sich die Beschwerdeführerin mit der Prozesskaution im kantonalen Verfahren nicht, weshalb die Beschwerde die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht erfüllt. Sie äussert sich nur materiell zur Sache, womit sich das Bundesgericht indessen nicht befassen kann. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sie ist eine juristische Person, weshalb ihr die von ihr nachträglich verlangte unentgeltliche Rechtspflege nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht gewährt werden kann. Da es nicht um ihr einziges Aktivum geht, liegt kein Ausnahmefall vor (Urteil 5A_446/2009 vom 19. April 2013, E. 4.2).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Februar 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn