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6B_320/2012 ΓÇó Non-entry for insufficient substantiation in measure extension appeal
6B_320/2012Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung14.06.2012Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the appellant's complaint against the Zurich High Court's decision upholding the extension of a stationary measure. It held that the filing did not meet the requirements of federal reasoning under the Federal Supreme Court Act because it merely asserted that the appellant had already spent 2.5 years in a clinic. The complaint therefore failed in the simplified non-entry procedure. The Court exceptionally waived the charging of costs.
Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 und Art. 108 BGG; requirements for reasoning of a complaint to the Federal Supreme Court. A submission must, in a manner tailored to the contested grounds, indicate how the challenged decision violates federal law; merely asserting an alternative assessment of the facts or invoking a general feeling of sufficiency is inadequate. Where the complaint manifestly fails to meet these reasoning requirements, the court may decline to enter under the summary procedure of Art. 108 BGG. In exceptional circumstances, the waiver of court costs remains possible.
{T 0/2}
6B_320/2012
Urteil vom 14. Juni 2012
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verlängerung der stationären Massnahme,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 4. Mai 2012.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Das Obergericht des Kantons Zürich wies mit Beschluss vom 4. Mai 2012 die Beschwerde von X.________ ab. Es erachtete die Voraussetzungen für die Verlängerung einer stationären Massnahme - eine ungünstige Legalprognose und die Gefahr weiterer schwerer Gewaltdelikte, die mit dem psychischen Zustand des Beschwerdeführers im Zusammenhang stehen - als gegeben (Entscheid, S. 6). Vor Bundesgericht beschränkt sich der Beschwerdeführer auf das Vorbringen, er befinde sich bereits seit 2 ½ Jahren in der Klinik A.________, was reiche. Daraus ergibt sich nicht, dass und inwiefern der angefochtene Beschluss gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Die Beschwerdeeingabe des Beschwerdeführers erfüllt die Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Juni 2012
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill