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6B_308/2008 ΓÇó Inadmissibility for insufficiently reasoned complaint
6B_308/2008Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung16.05.2008Dismissed
The Federal Supreme Court dismissed the criminal complaint as inadmissible because the complainant did not engage with the cantonal court's reasoning and failed to meet the federal substantiation requirements. The same deficiency affected the complaint against the costs order from the cantonal appeal proceedings. Court costs of CHF 800 were imposed on the complainant.
Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a complaint depends on specific engagement with the reasoning of the challenged decision. A federal complaint that merely repeats or develops general criticism without addressing the decisive cantonal grounds does not satisfy the duty to reason and is inadmissible in summary procedure under Art. 108 BGG. The same applies to ancillary objections, including challenges to costs, where they are not independently substantiated. Where the complaint is inadmissible, court costs may be charged to the complainant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_308/2008 /hum
Urteil vom 16. Mai 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafanzeige (ungerechtfertigte Bereicherung, Körperverletzung usw.),
Beschwerde gegen den Beschluss der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern vom 12. März 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Im angefochtenen Entscheid trat die Vorinstanz auf einen Rekurs nicht ein, weil die Rekurseingabe des Beschwerdeführers den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht entsprach (angefochtener Entscheid S. 5 E. 6). In der Beschwerde vor Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer mit der Frage der Begründungsanforderungen seines kantonalen Rekurses nicht. Folglich genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Dasselbe gilt für die Rüge, es seien ihm zu Unrecht die Kosten des Rekursverfahrens auferlegt worden. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Mai 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn