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6B_307/2009 ΓÇó Criminal appeal dismissed for lack of standing
6B_307/2009Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung19.08.2009Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the Zurich cantonal decision refusing to entertain a fraud complaint. It held that the company lacked standing under Art. 81 BGG because it was neither a private prosecutor nor a victim. The alternative fair-trial complaint was insufficiently reasoned under Art. 106 Abs. 2 BGG. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellant. The decision was issued by a single justice and not served to the appellant because no Swiss address for service had been designated.
Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 and 5 BGG; standing of the harmed person to challenge a refusal to enter into a criminal complaint; a complainant is not legitimised as private prosecutor where the public prosecution authority participates in the cantonal proceedings, and not as victim unless directly affected in bodily, psychological or sexual integrity. A merely harmed person without victim status lacks standing to file a criminal complaint to the Federal Supreme Court (consid. 1). Alleged violations of constitutional or procedural guarantees must be pleaded with the strict substantiation required by Art. 106 Abs. 2 BGG; otherwise the Court will not enter into the matter under Art. 108 BGG. Costs are allocated to the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6B_307/2009
Urteil vom 19. August 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________ Ltd.,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintretensverfügung (Betrug),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 27. Dezember 2008.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige des Beschwerdeführers wegen Betrugs nicht eingetreten und ein dagegen gerichteter Rekurs im angefochtenen Entscheid abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Er wurde durch die angezeigte Straftat auch nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt, weshalb er nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG ist. Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert (BGE 133 IV 228). Soweit er sinngemäss das Recht auf Verletzung eines fairen Verfahrens rügt, genügt seine Beschwerde den strengen Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
3.
Wie angedroht (vgl. rechtshilfeweise zugestellte Verfügung vom 1. Mai 2009) unterbleibt die Zustellung des bundesgerichtlichen Urteils an den Beschwerdeführer wegen nicht erfolgter Bezeichnung einer Zustelladresse in der Schweiz.
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird der Oberstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt; das für den Beschwerdeführer bestimmte Urteilsexemplar bleibt zu dessen Handen im Dossier.
Lausanne, 19. August 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Schneider Arquint Hill