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6B_293/2008 ΓÇó Lack of standing and insufficient reasoning on criminal complaint
6B_293/2008Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung16.05.2008Dismissed
The appellant challenged a cantonal non-entry decision concerning a criminal complaint against two officials for fraud and abuse of authority. The Federal Supreme Court held that he lacked standing and that his filing consisted only of inadmissible appellatory criticism, failing to meet the reasoning requirements of Art. 106(2) BGG. The president therefore did not enter on the complaint under Art. 108 BGG. The request for free legal aid was refused because the appeal had no chance of success, and court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 108 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; standing and reasoning requirements in summary non-entry proceedings. A complaint may be declared inadmissible without a merits review where the appellant lacks procedural standing and the submissions amount merely to appellatory criticism. The Federal Supreme Court may refuse to enter on the matter in the simplified procedure if the reasoning requirements are not met. Legal aid under Art. 64 BGG is excluded when the appeal is manifestly hopeless. Court costs are ordinarily imposed on the unsuccessful party; a reduction under Art. 65 Abs. 2 BGG requires circumstances not present where the party's litigation conduct does not justify relief.
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6B_293/2008 /hum
Urteil vom 16. Mai 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Nichteintretensbeschluss (Betrug, Amtsmissbrauch),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 20. März 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige gegen zwei Amtspersonen wegen Betrugs und Amtsmissbrauchs nicht eingetreten wurde. Wie der Beschwerdeführer aus früheren Urteilen weiss, ist er zur vorliegenden Beschwerde, die sich überdies auf unzulässige appellatorische Kritik beschränkt und deshalb den Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügt, nicht legitimiert (Urteile 6B_216_2007 vom 12. Juni 2007, 6B_407/2007 vom 16. August 2007 und 6B_758/2007 vom 4. Dezember 2007). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Eine Reduktion der Gerichtsgebühr kommt schon wegen der Art der Prozessführung des Beschwerdeführers nicht in Betracht (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Mai 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn