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6B_221/2008 ΓÇó No entry due to late appeal filing
6B_221/2008Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung03.04.2008Inadmissible
The defendant lodged a federal complaint against the Solothurn cantonal appeal chamber's non-entry decision based on late filing. The Federal Supreme Court held that no plausible reason for the missed deadline had been shown; unsupported references to 'war conditions' and a 'spy' could not be considered in the summary procedure under Art. 108 BGG. The complaint was not entered into, and no costs were imposed.
Art. 108 BGG; summary non-entry for manifestly inadmissible complaints: where the appellant fails to state a plausible reason for missing the cantonal appeal deadline, the Federal Supreme Court may refuse to enter into the complaint. Unsubstantiated or incoherent allegations do not cure lateness and need not be examined further in the summary procedure (consid. 1). Costs may exceptionally be waived where the circumstances so justify (consid. 2).
{T 0/2}
6B_221/2008 /hum
Urteil vom 3. April 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintretensverfügung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 11. Februar 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Im angefochtenen Entscheid wurde auf eine Beschwerde nicht eingetreten, weil sie verspätet eingereicht worden war. Die Angabe der Beschwerdeführerin, "aufgrund unglaublicher Kriegszustände" habe sie die Beschwerde nicht früher senden können, reichte nach Auffassung der Vorinstanz als Begründung der Verspätung nicht aus. Auch vor Bundesgericht nennt die Beschwerdeführerin keinen plausiblen Grund, weswegen sie die kantonale Rechtsmittelfrist verpasst hat. Auf die Angabe, es gebe einen "Spion", der sich verstecke, ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. April 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn