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6B_208/2011 ΓÇó Non-entry for insufficient challenge to traffic fine
6B_208/2011Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung22.03.2011Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against a CHF 60 fine for not wearing a seat belt. It held that the appellant failed to demonstrate any manifestly incorrect or arbitrary assessment of evidence by the cantonal court, relying instead on unsupported allegations against the police and authorities. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500, reduced in view of his strained financial situation.
Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 9 BV; admissibility of a complaint challenging factual findings and evidence assessment in a fine case. A party contesting the lower court's appraisal of evidence must substantiate, with precise argumentation, why the finding is manifestly incorrect or arbitrary; mere denial of the facts, accusations against witnesses, or general criticism of authorities do not suffice. Where the submission fails to meet the requirements of substantiation, the Federal Supreme Court does not enter into the complaint under Art. 108 BGG. Court costs are borne by the losing party; the fee may be adjusted to the party's financial circumstances under Art. 65 Abs. 2 BGG (consid. 1-2).
{T 0/2}
6B_208/2011
Urteil vom 22. März 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Übertretung der Verkehrsregeln
(Nichttragen der Sicherheitsgurten),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 21. Februar 2011.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Im angefochtenen Entscheid wurde der Beschwerdeführer gestützt auf die Aussagen zweier Polizisten mit Fr. 60.-- gebüsst, weil er keinen Sicherheitsgurt getragen habe. Mit der Behauptung, die Polizisten hätten das Blaue vom Himmel gelogen, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sein könnte. Dass die Annahme der Vorinstanz, die Polizisten hätten vor dem Fall überhaupt keinen Kontakt mit dem Beschwerdeführer gehabt (angefochtener Entscheid S. 5/6), nicht zuträfe, behauptet er selber nicht. Die Beschwerde beschränkt sich denn auch auf allgemeine Vorwürfe gegen die Behörden, die mit dem vorliegenden Fall nichts zu tun haben, Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seinen angespannten finanziellen Verhältnissen (angefochtener Entscheid S. 6 E. IV) ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. März 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn