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6B_201/2014 ΓÇó Non-entry for unpaid advance; legal aid denied
6B_201/2014Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung10.04.2014Inadmissible
The appellants challenged a cantonal criminal chamber decision before the Federal Court. They failed to pay the requested advance of CHF 500 each within the final, non-extendable deadline. Their brief explanation of financial hardship was held insufficient to prove indigence, so free legal aid was refused. Because the advance remained unpaid, the Federal Court did not enter into the appeal under Art. 108 BGG. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellants, half each and jointly and severally liable.
Art. 64, 66, 108 BGG; unentgeltliche Rechtspflege and non-entry for failure to pay an advance cost payment. The applicant bears the burden of substantiating indigence with concrete evidence; mere assertions concerning income or social benefits do not suffice, and receipt of an invalidity pension does not in itself exclude the ability to pay a modest advance. If the non-extendable advance is not paid within the deadline, the appeal is not entered into under Art. 108 BGG. Court costs are allocated in accordance with Art. 66 BGG, including joint and several liability where ordered.
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6B_201/2014
Urteil vom 10. April 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn,
2. Z.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Betrug,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 28. Januar 2014.
Den Beschwerdeführern wurden mit Verfügungen vom 25. Februar und 19. März 2014 eine Frist bzw. die nicht mehr erstreckbare Nachfrist bis zum 31. März 2014 zur Leistung eines Kostenvorschusses von je Fr. 500.-- angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Wenige Tage vor Ablauf der Nachfrist teilten die Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit, dass der Beschwerdeführer 2 den Vorschuss nicht leisten könne, weil er von einer Invalidenrente lebe. Der Beschwerdeführer 1 arbeite "normal" (act. 9). Diese Angaben reichen nicht aus, um die Bedürftigkeit der Beschwerdeführer darzutun und nachzuweisen. Insbesondere schliesst eine Invalidenrente nicht aus, dass der Betroffene Fr. 500.-- leisten kann. Das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege muss deshalb abgewiesen werden.
Da der Kostenvorschuss innert der nicht mehr erstreckbaren Nachfrist nicht einging, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. April 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn