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6B_162/2009 ΓÇó Federal appeal dismissed for missing attached decision
6B_162/2009Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung05.03.2009Inadmissible
The appellant filed a criminal complaint to the Federal Supreme Court without attaching the challenged appellate judgment. After the Court ordered him to cure the defect by a set deadline, he did not collect the postal notice and did not submit the missing decision. The Court held that service was deemed effective once the notice entered his sphere of control and, because the defect was not remedied, the complaint was not entered into. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 42 Abs. 3 und 5 BGG, Art. 108 BGG; form requirements for the federal complaint and consequences of failure to cure defects. The challenged decision must be attached to the complaint; if this essential document is missing, the Court sets a short deadline to remedy the defect under threat of non-consideration. A postal notice for a procedural order is deemed served once it enters the addressee’s sphere of control; the addressee cannot avoid service by not collecting the registered item. If the defect is not cured within the warned period, the complaint is not entered into. Costs follow Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_162/2009/sst
Urteil vom 5. März 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ungetreue Geschäftsbesorgung,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 22. Dezember 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Gemäss Art. 42 Abs. 3 BGG ist einer Beschwerde der angefochtene Entscheid beizulegen. Weil der Beschwerdeführer dies unterlassen hatte, wurde ihm am 16. Februar 2009 in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG eine Frist bis zum 26. Februar 2009 angesetzt, um den angefochtenen Entscheid nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bliebe. Der Beschwerdeführer hat die Verfügung auf der Post nicht abgeholt. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gelten behördliche Sendungen in Prozessverfahren indes nicht erst als zugestellt, wenn der Adressat sie tatsächlich im Empfang nimmt. Es genügt, wenn die Sendung in den Machtbereich des Adressaten gelangt, so dass er sie zur Kenntnis nehmen kann. Wird einem abwesenden Empfänger einer eingeschriebenen Sendung eine Abholeinladung in den Briefkasten gelegt, und holt der Empfänger die Sendung nicht innert Abholfrist auf der Post ab, wird fingiert, dass die Sendung am letzten Tag der Frist zugestellt wurde, wovon vorliegend auszugehen ist. Da der Beschwerdeführer folglich nicht reagiert hat und der Aufforderung, den angefochtenen Entscheid nachzureichen, nicht nachgekommen ist, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. März 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Favre Arquint Hill