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6B_137/2014 ΓÇó No standing to challenge non-prosecution in incest case
6B_137/2014Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung10.02.2014Dismissed
The complainant challenged the Zurich cantonal court’s non-entry decision concerning an incest report. The Federal Supreme Court held that she failed to show any violation of federal law and was not directly injured in her rights by the alleged offense. Accordingly, the court refused to enter into the complaint under the summary procedure. In an exceptional move, it waived court costs.
Art. 95 BGG, Art. 108 BGG; admissibility of a complaint against a non-entry decision based on lack of direct legal injury: A complainant must substantiate a violation of federal law and may invoke only cognizable grounds within Art. 95 BGG. Where the challenged conduct does not directly affect the complainant’s rights, standing is lacking and the complaint is summarily inadmissible under Art. 108 BGG. An abstract reliance on moral or religious norms does not cure the absence of direct legal interest. The court may exceptionally waive costs (consid. 1-2).
{T 0/2}
6B_137/2014
Urteil vom 10. Februar 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Inzest etc.),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 20. Dezember 2013.
Die Vorinstanz trat auf eine Beschwerde am 20. Dezember 2013 nicht ein, da die Beschwerdeführerin durch den von ihr angezeigten Inzest nicht unmittelbar in ihren Rechten verletzt wurde. Aus der Beschwerde, die sich zur Hauptsache auf das Mosaische Gesetz beruft, ergibt sich nicht, inwieweit die Auffassung der Vorinstanz gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Februar 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn