Non-entry due to missed deadline to supplement appeal

6B_134/2011Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung28.02.2011Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the Schwyz Administrative Court’s non-entry decision in a prison-execution matter. Because the cantonal court had refused to consider the case after the appellant missed a three-day deadline to remedy his filing, only that procedural point could be reviewed. The appellant, however, argued only the merits and did not address the missed deadline. The appeal was therefore inadmissible under Art. 108 BGG. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant, with his financial situation taken into account.

Regest

Art. 108 BGG; admissibility of a federal appeal against a cantonal non-entry decision: where the lower court refused to enter on a cantonal complaint because a time limit to cure or supplement the submission was missed, the Federal Supreme Court may examine only the procedural reason for non-entry. If the appellant does not address that decisive procedural ground and confines himself to the merits, the appeal is inadmissible. Court costs are imposed on the unsuccessful appellant under Art. 66(1) BGG, taking account of financial circumstances under Art. 65(2) BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
6B_134/2011

Urteil vom 28. Februar 2011
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Schwyz, Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Strafvollzug,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Einzelrichter, vom 1. Februar 2011.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Im angefochtenen Entscheid trat die Vorinstanz auf eine kantonale Beschwerde nicht ein, weil der Beschwerdeführer eine Frist zur Verbesserung bzw. Ergänzung der Eingabe um drei Tage versäumt hatte (angefochtener Entscheid S. 3 E. 3). Unter diesen Umständen kann vor Bundesgericht nur die Frage der versäumten Frist aufgeworfen werden. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer indessen nicht. Seine Vorbringen, die sich auf materielle Ausführungen zur Sache beschränken, können nicht gehört werden. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Februar 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn

Schlagwörter

non-entrymissed deadlineinadmissibilitycriminal executioncourt costs