Non-entry for unpaid advance on criminal appeal

6B_1095/2010Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung01.03.2011Inadmissible

Zusammenfassung

The appellant in a criminal matter did not pay the required court cost advance of CHF 2,000 within the deadline and grace period set by the Federal Supreme Court. The Criminal Law Division therefore did not enter into the complaint under Art. 108 BGG. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800 under Art. 66 para. 1 BGG.

Regest

Art. 108 BGG; non-payment of the ordered advance on costs leads to non-entry if the party, despite warning and grace period, fails to pay within the prescribed time. The court may decide summarily by the president where the procedural preconditions for entering into the appeal are manifestly lacking. Court costs are generally borne by the unsuccessful party under Art. 66 para. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
6B_1095/2010

Urteil vom 1. März 2011
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________, vertreten durch Rechtsanwalt Roger Müller,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Mehrfacher Betrug, mehrfacher versuchter Betrug; Strafzumessung,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 22. September 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 28. Dezember 2010 und 28. Januar 2011 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis zum 16. Februar 2011 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Kostenvorschuss wurde innert Frist nicht bezahlt. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 1. März 2011

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn

Schlagwörter

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