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6B_1053/2013 ΓÇó Non-entry due to insufficient reasoning in criminal appeal
6B_1053/2013Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung14.11.2013Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal appeal against the Valais cantonal court's refusal to entertain a complaint about false statement. The appellant did not deal with the cantonal court's decisive finding that he lacked standing, so the appeal failed to meet the reasoning requirements of Art. 42(2) BGG. The court imposed reduced costs of CHF 500 on him, considering his financial situation.
Art. 42 Abs. 2 BGG; Art. 108 BGG; non-entry into an appeal for insufficient reasoning. The Federal Supreme Court enters into a complaint only if the appellant engages with the reasoning decisive for the contested decision and substantiates, in a manner tailored to the grounds relied upon, why the decision is unlawful. If the appeal does not address the central ground of the lower decision, it is manifestly insufficiently reasoned and is disposed of in the summary non-entry procedure under Art. 108 BGG. In fixing costs, the court may take the appellant’s financial circumstances into account under Art. 65 Abs. 2 BGG.
{T 0/2}
6B_1053/2013
Urteil vom 14. November 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis, Kantonsstrasse 6, 3930 Visp,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (falsche Aussage),
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer, vom 17. Oktober 2013.
Das Kantonsgericht Wallis wies am 17. Oktober 2013 eine Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Zur Hauptsache führte es aus, der Beschwerdeführer sei nicht legitimiert, das Rechtsmittel zu ergreifen (Verfügung S. 3). Zur Frage der Legitimation äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht, weshalb seine Eingabe keine hinreichende Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG enthält. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
In Bezug auf die Eventualbegründung der Vorinstanz (Verfügung S. 3/4) kann auf das in E. 3 im Urteil 6B_934/2013 vom 23. Oktober 2013 Gesagte verwiesen werden.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wie in früheren Urteilen ist seiner finanziellen Lage bei der Bemessung Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. November 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn