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6B_1029/2008 ΓÇó Lack of standing against non-entry to criminal complaint
6B_1029/2008Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung13.01.2009Dismissed
The Federal Supreme Court dismissed the appeal for lack of standing. The appellant challenged a cantonal decision confirming that the St. Gallen public prosecutor would not open a criminal investigation. The Court held that he was neither a private prosecutor nor a victim under the Federal Supreme Court Act, because no direct impairment of bodily or psychological integrity was shown. As a merely aggrieved person, he could not appeal. Court costs of CHF 800 were imposed on him.
Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 und 5 BGG; Art. 108 BGG; appeal standing in criminal matters: a person merely aggrieved by a non-entry decision lacks standing before the Federal Supreme Court unless he qualifies as a private prosecutor or victim. Private-prosecutor status is excluded where the public prosecution authority itself participated in the cantonal proceedings. Victim status requires a direct impairment of bodily or psychological integrity; absent such a showing, the complaint is inadmissible. In such a case, the President may refuse entry in summary proceedings (consid. 1). Costs are borne by the unsuccessful appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_1029/2008/sst
Urteil vom 13. Januar 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafklage,
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 11. November 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Im angefochtenen Entscheid wurde eine Beschwerde dagegen, dass die Staatsanwaltschaft auf eine Strafklage nicht eingetreten war, abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte. Der Beschwerdeführer habe keinen konkreten Sachverhalt dargelegt, gestützt auf welchen die Eröffnung einer Strafuntersuchung begründet werden könnte. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Es ist auch weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Beschwerde ersichtlich, dass er durch das Verhalten der beschuldigten Personen in seiner körperlichen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden sein könnte. Er ist folglich nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert (BGE 133 IV 228). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Januar 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn