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6B_1026/2010 ΓÇó Late federal appeal in defamation dismissal case
6B_1026/2010Bundesgericht / Strafrechtliche Abteilung07.12.2010Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the criminal appeal was filed out of time. The cantonal decision had been served on 2 November 2010, so the 30-day deadline expired on 2 December 2010. Although dated 1 December 2010, the appeal was only posted on 3 December 2010. The court therefore did not enter into the matter under Art. 108 BGG and ordered the appellant to pay court costs of CHF 500.
Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG; timeliness of the federal appeal and non-entry for late filing. The 30-day appeal period runs from service of the complete decision and is decisive for admissibility; if the appeal is handed to the post only after expiry of the deadline, it is manifestly late and the Federal Supreme Court will not enter into it in summary procedure under Art. 108 BGG. The unsuccessful appellant bears the court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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6B_1026/2010
Urteil vom 7. Dezember 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Einstellungsverfügung (Verleumdung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 22. Oktober 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids einzureichen (Art. 100 Abs. 1 BGG). Der angefochtene Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 2. November 2010 zugestellt. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 2. Dezember 2010 eingereicht werden müssen. Sie datiert zwar vom 1. Dezember 2010, wurde indessen gemäss Poststempel erst am 3. Dezember 2010 auf die Post gegeben. Sie ist verspätet. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Dezember 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn