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5P.32/2006 ΓÇó Constitutional complaint struck out as moot; costs borne by appellant
5P.32/2006Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung03.08.2006Other
The Federal Supreme Court noted that its Civil Division had already set aside the cantonal judgment in a simultaneously decided ordinary appeal. As a result, the constitutional complaint against the same judgment no longer had an object and was struck out as moot. The court nevertheless charged the appellant with a court fee of CHF 500 under Art. 156 Abs. 6 OG. The respondents were not awarded compensation because no written response had been ordered in the constitutional complaint proceedings.
Art. 156 Abs. 6 OG; mootness of a constitutional complaint after the challenged judgment has been annulled in parallel proceedings. If, in a concurrent appeal, the Federal Supreme Court sets aside the cantonal decision attacked by constitutional complaint, the latter loses its object and is struck out as moot. In such a constellation, costs may nevertheless be imposed on the appellant under Art. 156 Abs. 6 OG. No party compensation is due where no response was solicited from the respondents.
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5P.32/2006/fun
Beschluss vom 3. August 2006
II. Zivilabteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer,
Bundesrichterin Hohl, Bundesrichter Marazzi,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecher Martin Schwaller,
gegen
Gegenstand
Art. 9 BV (Dienstbarkeit/Fahrwegrecht),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, vom 17. November 2005.
Das Bundesgericht hat nach Einsicht
in das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, vom 17. November 2005,
in die staatsrechtliche Beschwerde vom 23. Januar 2006 gegen dieses Urteil,
in das Urteil der erkennenden Abteilung des Bundesgerichts in der Sache 5C.27/2006 vom heutigen Tag,
in Erwägung,
dass die erkennende Abteilung des Bundesgerichts mit Urteil vom heutigen Tag das mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochtene Urteil in Gutheissung der gleichzeitig eingereichten Berufung des Beschwerdeführers aufgehoben hat,
dass die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde damit als gegenstandslos abzuschreiben ist,
dass die Kosten des Verfahrens in Anwendung von Art. 156 Abs. 6 OG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren nicht zu entschädigen hat, da im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde keine Vernehmlassung eingeholt worden ist,
beschlossen:
1.
Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieser Beschluss wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. August 2006
Im Namen der II. Zivilabteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: