Non-entry for unpaid cost advance in constitutional complaint

5D_9/2010Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung15.03.2010Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the constitutional complaint because the appellant failed to pay the ordered cost advance within the non-extendable grace period and did not provide the required debit confirmation. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300. The decision also reiterates that, after warning, non-payment leads to non-entry under the BGG provisions on advances and summary inadmissibility.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4, Art. 117 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the ordered cost advance after warning and expiry of a non-extendable grace period results in non-entry. Where the advance is to be paid by payment order, the party must additionally prove timely debiting of a Swiss post or bank account by means of a confirmation from the financial institution. Failing both timely payment and the required proof, the appeal is not considered. Costs are imposed on the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5D_9/2010

Urteil vom 15. März 2010
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 10. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Solothurn (Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 10. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Solothurn,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 15. Februar 2010 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 20. Januar 2010 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 600.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 22. Februar 2010 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. März 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Escher Füllemann

Schlagwörter

cost advancenon-entryconstitutional complaintcourt costsadmissibilitypayment deadline

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the constitutional complaint was admissible despite non-payment of the required cost advance.

Extrahierter Entscheid

The complaint could not be entertained because the appellant did not pay the advance within the non-extendable grace period and did not prove timely payment by debit confirmation.

Extrahierte Begründung

After a warning under Art. 62(3) BGG, non-payment of the advance and failure to furnish the required proof triggered non-entry under Art. 117 BGG in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Allocation of court costs.

Extrahierter Entscheid

Court costs were imposed on the appellant.

Extrahierte Begründung

As the non-entered party, the appellant bears the costs under Art. 66(1) BGG.

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