Non-entry for failure to pay advance costs in constitutional complaint

5D_54/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung02.07.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dismissed the constitutional complaint at the threshold because the complainant did not pay the CHF 2,000 advance costs within the non-extendable grace period and did not provide the required debit confirmation. The court stated that non-entry followed under Art. 62(3) and Art. 108(1)(a) BGG. It further noted that the complaint would have failed on the merits requirement in any event. The complainant was ordered to pay the federal court fee of CHF 500.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; failure to pay the required advance costs within the non-extendable grace period results in non-entry. If the advance is to be paid by payment order, timely debiting of the relevant postal or bank account must be proven within the prescribed period by the required confirmation; absent such proof, the court shall not enter into the appeal. A deficiently reasoned constitutional complaint may additionally be unenterable even if the advance were paid (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5D_54/2007 /blb

Urteil vom 2. Juli 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 30. März 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Zivilkammer.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 30. März 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 12. Juni 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 24. Mai 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 15. Juni 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 116 und 117 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Juli 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

non-entryadvance costsconstitutional complaintprocedural admissibilitycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the constitutional complaint was admissible despite non-payment of the required advance costs.

Extrahierter Entscheid

The complaint could not be entered into because the advance costs were not paid or duly evidenced within the grace period.

Extrahierte Begründung

After expiry of the non-extendable grace period, the appellant neither paid the CHF 2,000 advance nor provided the required debit confirmation; non-entry followed under Art. 62(3) BGG in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the federal proceedings.

Extrahierter Entscheid

The complainant was ordered to pay the court fee.

Extrahierte Begründung

As the unsuccessful party in the non-entry proceedings, the complainant was charged costs under Art. 66(1) BGG.

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