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5D_23/2009 ΓÇó Late constitutional complaint declared inadmissible
5D_23/2009Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung11.03.2009Dismissed
The appellant challenged a Zurich appellate circular decision by constitutional complaint. The Federal Supreme Court held that the filing was late because the 30-day deadline had expired on 16 February 2009 and the complaint was only posted on 18 February 2009; even the appellant’s alleged posting on 17 February would still have been out of time. The complaint was also deficiently reasoned under the BGG. The Court therefore refused to enter into the matter in summary proceedings and imposed court costs of CHF 200 on the appellant.
Art. 100 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. a, Art. 116, Art. 117 BGG; constitutional complaint: time limit and reasoning requirements. A constitutional complaint is inadmissible if lodged after expiry of the 30-day appeal period; for timeliness, the relevant date is the postal submission to the extent established by the file, but an untimely filing remains untimely even under the appellant’s own version. Independently, the complaint must contain reasoning meeting the specific requirements of Arts. 116 and 117 in conjunction with Art. 106(2) BGG; absence of such reasoning independently justifies non-entry. In summary proceedings under Art. 108 BGG, manifestly inadmissible appeals may be decided without full panel deliberation; costs follow the unsuccessful party (Art. 66(1) BGG).
{T 0/2}
5D_23/2009/bnm
Urteil vom 11. März 2009
II. zivilrechtlichen Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Z.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.
Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 3. Januar 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich (III. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 3. Januar 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich,
in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde bei der Post zu Handen des Bundesgerichts gemäss Poststempel am 18. Februar 2009, 21Uhr (Mittwoch) und damit nach Ablauf (Montag, den 16. Februar 2009) der Beschwerdefrist von 30 Tagen (Art. 100 Abs. 1 BGG) seit der am 17. Januar 2009 erfolgten Eröffnung des Zirkular-Erledigungsbeschlusses des Zürcher Obergerichts eingereicht hat,
dass dies auch dann gelten würde, wenn die Beschwerde - wie vom Beschwerdeführer behauptet - am 17. Februar 2009 bei der Post aufgegeben worden wäre,
dass auf die verspätete und damit offensichtlich unzulässige Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Verfassungsbeschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie keine Beschwerdebegründung nach den gesetzlichen Anforderungen der Art. 116 und Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG enthält,
dass der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass die Abteilungspräsidentin den im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG ergehenden Entscheid fällt,
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. März 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann