Non-entry for failure to pay advance in constitutional complaint

5D_13/2008Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung17.04.2008Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the constitutional complaint against the St. Gallen cantonal decision on legal opening because the appellant failed to pay the CHF 100 advance within the extended deadline and did not prove timely payment. The appellant's later filing did not justify revisiting the earlier refusal of legal aid. Court costs of CHF 100 were imposed on him.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the advance on time leads to non-entry: if the appellant neither pays the advance within the prescribed period and grace period nor proves timely debiting in the case of a payment order, the complaint is inadmissible and must be left without consideration. Later submissions that do not raise new facts or arguments do not justify reconsideration of a prior refusal of legal aid. Costs are borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5D_13/2008/don

Urteil vom 17. April 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Stadt Zürich,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Stadtrichteramt Zürich.

Gegenstand
Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer, vom 11. Dezember 2007.

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer, vom 11. Dezember 2007,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss von Fr. 100.-- auch innerhalb der ihm mit Verfügung vom 28. Februar 2008 gesetzten Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass der Beschwerdeführer in seinen weiteren Eingaben vom 18. März 2008 nichts vorbringt, was es rechtfertigen würde, auf den Entscheid betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege zurückzukommen,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. April 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Zbinden

Schlagwörter

advance paymentnon-entryconstitutional complaintlegal aidcourt costsdebt enforcement