Non-entry for failure to pay advance on constitutional complaint

5D_123/2009Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung27.10.2009Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Swiss Federal Supreme Court dealt with a constitutional complaint against a Schwyz cantonal order concerning definitive debt enforcement. After the appellant had been given a non-extendable grace period to pay a CHF 1,000 advance and warned of non-entry, he neither paid in cash nor properly credited the amount nor filed the required proof of payment. The Court therefore did not enter into the complaint and charged the appellant with court costs of CHF 300.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable grace period leads to non-entry, even where subsequent submissions are filed. If the advance is to be paid by payment order, the appellant must prove timely debit/credit in the prescribed manner; absent such proof, the appeal is inadmissible. Costs are imposed on the defaulting party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5D_123/2009/bnm

Urteil vom 27. Oktober 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Benno Wild,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung.

Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 18. August 2009 des Kantonsgerichts Schwyz.

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 18. August 2009 des Kantonsgerichts Schwyz (betreffend definitive Rechtsöffnung),

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um Wiedererwägung der abweisenden Armenrechtsverfügung vom 8. September 2009 abweisender) Verfügung vom 23. September 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit der Verfügung vom 8. September 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 25. September 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (androhungsgemäss und ungeachtet der nachträglichen Schreiben) gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Oktober 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Schlagwörter

non-entrycourt advanceconstitutional complaintdebt enforcementcostsdeadline

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the constitutional complaint should be entered into despite failure to pay the court advance in time.

Extrahierter Entscheid

The court refused to enter into the complaint because the advance was neither paid in cash nor properly credited within the deadline, and no timely proof of payment was filed.

Extrahierte Begründung

After a warning under Art. 62(3) BGG and a non-extendable grace period, the appellant did not satisfy the advance-payment obligation; under Art. 117 BGG in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG, non-entry followed.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the federal proceedings.

Extrahierter Entscheid

The appellant was ordered to bear the court costs.

Extrahierte Begründung

As the complaint was not entered into because of the appellant's default, costs were imposed on him under the Federal Supreme Court Act.

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