Non-payment of advance costs leads to non-entry

5D_110/2009Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung18.09.2009Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the constitutional complaint because the complainant failed to pay the ordered advance costs within the non-extendable deadline and did not submit the required proof of payment by debit confirmation. The Court applied the announced consequence of non-entry and charged the complainant CHF 200 in court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG in connection with Art. 117 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the required advance costs within the non-extendable grace period leads to non-entry if the threatened consequence was duly communicated. Where service is effected by non-collection at the post office, Art. 44 Abs. 2 BGG deems delivery on the third day. If payment is made by transfer order, the party must also furnish timely debit confirmation pursuant to Art. 48 Abs. 4 BGG. Failure to comply with these requirements justifies procedural non-entry and cost allocation under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5D_110/2009

Urteil vom 18. September 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staat Y.________ und Gemeinde Z.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch das Steueramt der Gemeinde Z.________.

Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 29. Juli 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich
(III. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 29. Juli 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 26. August 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit - sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender - Verfügung vom 13. August 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 300.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der (zufolge Nichtabholens bei der Post) als am 3. September 2009 erfolgt geltenden Zustellung (Art. 44 Abs. 2 BGG) dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. September 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Schlagwörter

advance costsnon-entryconstitutional complaintdeadlinecourt costspostal servicedebt enforcement

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the constitutional complaint was admissible despite failure to pay the advance costs within the set deadline.

Extrahierter Entscheid

No. Because the advance costs were not paid and no proof of timely payment was produced, the Court had to decline to enter into the complaint.

Extrahierte Begründung

After a non-extendable grace period under Art. 62(3) BGG, the complainant neither paid the CHF 300 advance to the Federal Supreme Court nor provided the required debit confirmation for a postal or bank transfer. Under the threatened consequence, non-entry followed in the procedure of Art. 117 BGG in connection with Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the federal proceedings?

Extrahierter Entscheid

The complainant must bear the court costs of CHF 200.

Extrahierte Begründung

As the complaint was not entered into, the complainant was made liable for costs under the Federal Supreme Court Act.

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