Non-entry for failure to pay advance in debt enforcement complaint

5A_91/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung08.05.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant challenged the Zurich cantonal decision in an attachment matter. After a prior order requiring payment of a CHF 700 advance, the appellant still failed to pay within the non-extendable deadline and also failed to provide proof of timely payment by debit confirmation. The Federal Supreme Court therefore did not enter into the complaint. It further noted that, even if the advance had been paid on time, the complaint would have been rejected as late and insufficiently reasoned. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-entry for failure to pay the advance within the non-extendable deadline. If the appellant neither pays the advance in due time nor proves timely debit in the prescribed manner, the Federal Supreme Court does not enter into the complaint. A complaint that is additionally late or does not meet the requirements of Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG remains inadmissible irrespective of the advance-payment defect. Costs are charged to the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_91/2007/zga

Verfügung vom 8. Mai 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Staat Zürich, Gemeinde Weiningen und Römisch Katholische Kirchgemeinde Weiningen, vertreten durch Gemeindesteueramt, Badenerstrasse 15, 8104 Weiningen,
Y.________,
Betreibungsamt Weiningen, 8104 Weiningen,
Beschwerdegegner,
Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen), Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Pfändung.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den
Beschluss vom 22. Februar 2007 des Obergerichts
des Kantons Zürich.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 22. Februar 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (zufolge Nichtabholens bei der Post als am 11. April 2007 zugestellt geltender Art. 44 Abs. 2 BGG) Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 3. April 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 20. März 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 700.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist bis zum 23. April 2007 dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass auf die (einerseits verspätete und anderseits den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

verfügt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Diese Verfügung wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zürich und dem Betreibungsamt Weiningen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Mai 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

debt enforcementcourt advancenon-entryinadmissibilitytimelinessreasoning requirementscourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the Federal Supreme Court could enter into the complaint despite non-payment of the court advance within the non-extendable deadline.

Extrahierter Entscheid

No. The complaint had to be left unconsidered because the advance payment was not made in time and the required proof of timely payment was not submitted.

Extrahierte Begründung

The appellant had been warned under Art. 62(3) BGG that failure to pay the advance within the final deadline would lead to non-entry. None of the permitted forms of timely payment or proof was met.

Kernrechtsfrage

Whether the complaint would have been admissible on the merits if the advance had been paid in time.

Extrahierter Entscheid

No. The court indicated that the complaint would also have failed because it was filed late and did not satisfy the Federal Supreme Court's reasoning requirements.

Extrahierte Begründung

Independently of the unpaid advance, the submission was described as untimely and insufficiently reasoned under Arts. 42(2) and 106(2) BGG.

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