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5A_838/2012 ΓÇó Fax appeal inadmissible; no handwritten filing
5A_838/2012Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung14.12.2012Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the Bernese decision on involuntary commitment. The appellant had filed the appeal by fax, which does not satisfy the mandatory filing form under the BGG, and he did not submit a signed paper version after being invited to do so. The Court added that the appeal would in any event have lacked adequate reasoning. No court costs were charged.
Art. 48 Abs. 1, Art. 42 Abs. 2 and 4, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; form and reasoning requirements for an appeal to the Federal Supreme Court. A filing by fax does not meet the statutory filing formalities and is inadmissible. If no duly signed paper filing or electronically signed submission follows, the Court enters no appeal under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG. Independently, an appeal must contain reasoning directed at the contested decision; a deficient submission is likewise inadmissible. In simplified procedure the president may decide and may waive court costs.
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5A_838/2012
Urteil vom 14. Dezember 2012
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Psychiatriezentrum Y.________.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung,
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 8. November 2012 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 8. November 2012 des Obergerichts des Kantons Bern,
in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht oder an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur (Art. 42 Abs. 4 BGG) erhoben werden können,
dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe an das Bundesgericht unzulässig ist,
dass der Beschwerdeführer (trotz Präsidialschreiben vom 16. November 2012) auch keine eigenhändig unterzeichnete Beschwerde per Post nachgereicht hat,
dass somit auf die - offensichtlich unzulässige - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie keine auf den angefochtenen Entscheid bezogene Begründung enthält (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG),
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Psychiatriezentrum Y.________ und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Dezember 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Füllemann