projekte
5A_830/2008 ΓÇó Non-entry for fax-filed appeal in civil commitment case
5A_830/2008Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung26.01.2009Dismissed
The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against a cantonal decision concerning involuntary commitment because the appellant filed the submission by fax instead of in a legally valid form and did not cure the defect after being notified. The court also noted that the appeal lacked sufficient reasoning. No court costs were imposed.
Art. 48 Abs. 1, Art. 42 Abs. 4 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; form requirements for filing a federal appeal and summary non-entry procedure. A pleading submitted by fax is not a valid filing medium; compliance with the statutory forms is mandatory. If the defect is not remedied after notice, the Federal Supreme Court may declare the appeal inadmissible in summary procedure. Independently, an appeal must satisfy the reasoning requirements of Art. 42 Abs. 2 and Art. 106 Abs. 2 BGG; failure to do so likewise renders it inadmissible. In cases under Art. 108 Abs. 1 BGG, the divisional president is competent and court costs may be waived.
{T 0/2}
5A_830/2008/bnm
Urteil vom 26. Januar 2009
II. zivilrechtlichen Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Universitäre Psychiatrische Dienste Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Fürsorgerische Freiheitsentziehung.
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 26. November 2008 des Obergerichts des Kantons Bern (Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen).
Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 26. November 2008 des Obergerichts des Kantons Bern,
in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundegericht oder an die Schweizerische Post (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder aber durch elektronische Eingabe mit elektronisch anerkannter Signatur (Art. 42 Abs. 4 BGG) erhoben werden können,
dass deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerdeeingabe gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 26. November 2008 unzulässig ist,
dass der Beschwerdeführer - trotz des bundesgerichtlichen Schreibens vom 12. Dezember 2008 mit Hinweis auf die Möglichkeit der Einreichung einer gültigen Beschwerdeschrift - keine zulässige Beschwerdeschrift nachgereicht hat,
dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die Beschwerde auch deshalb unzulässig wäre, weil sie keine den Anforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG entsprechende Begründung enthält,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Januar 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann