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5A_802/2010 ΓÇó Non-entry for insufficient reasoning in guardianship appeal
5A_802/2010Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung07.12.2010Inadmissible
The appellant challenged the Bernese appellate judgment that had ordered guardianship under Art. 369 CC. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG and Art. 106 para. 2 BGG, because it did not engage with the decisive appellate reasons or explain any specific violation of law. The court therefore declined to enter into the appeal under Art. 108 para. 1 lit. b BGG in simplified proceedings. No court costs were imposed.
Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Eintreten auf die Beschwerde setzt eine hinreichende, auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids bezogene Begründung voraus. Die beschwerdeführende Partei hat in gedrängter Form darzulegen, welche Rechtsnormen oder verfassungsmässigen Rechte durch die Vorinstanz verletzt worden sein sollen und inwiefern. Bloss appellatorische Kritik genügt nicht. Fehlt es an einer solchen Begründung offensichtlich, ist im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten; bei Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entscheidet die Abteilungspräsidentin.
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5A_802/2010
Urteil vom 7. Dezember 2010
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Einwohnergemeinde A.________.
Gegenstand
Vormundschaft.
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 7. Oktober 2010 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die (als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG entgegengenommenen) Eingaben gegen das Urteil vom 7. Oktober 2010 des Obergerichts des Kantons Bern, das (wie bereits das erstinstanzliche Gericht) den (im kantonalen Verfahren anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 369 ZGB entmündigt hat,
in Erwägung,
dass das Obergericht (u.a. auf Grund ärztlicher Berichte und nach Anhörung des Beschwerdeführers anlässlich der Hauptverhandlung) im Wesentlichen erwog, der an einer ... leidende Beschwerdeführer bedürfe nicht nur in finanziellen und administrativen Angelegenheiten (zwecks Schutzes vor übermässigen finanziellen Verpflichtungen), sondern auch in persönlicher Hinsicht eine umfassende Unterstützung (zwecks Sicherstellung der medizinischen Betreuung und Organisation einer angemessenen Wohngelegenheit), welche nur die Vormundschaft gewährleisten könne, weil eine blosse Beiratschaft oder Beistandschaft an der fehlenden Kooperation des krankheitsuneinsichtigen Beschwerdeführers scheitern würde,
dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.),
dass der Beschwerdeführer in seinen Eingaben an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Obergerichts vom 7. Oktober 2010 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass keine Gerichtskosten erhoben werden,
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Einwohnergemeinde A.________ und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Dezember 2010
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Hohl Füllemann