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5A_687/2007 ΓÇó Telefax appeal inadmissible before Federal Court
5A_687/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung23.11.2007Dismissed
The Federal Supreme Court held that the appellant’s divorce appeal, filed by fax and later supplemented again by fax, did not comply with the statutory filing methods. Fax submissions are not valid, and electronic filing requires an electronically recognized signature. The supplement was additionally late. The Court therefore entered no appeal under Art. 108(1)(a) BGG and charged the appellant with court costs of CHF 300.
Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 4 BGG; admissibility of an appeal filed by fax. An appeal to the Federal Supreme Court is valid only if lodged by one of the statutory channels, namely delivery to the Court, postal submission, submission to a Swiss foreign mission, or, where permitted, electronic filing with an electronically recognized signature. A faxed submission does not satisfy the formal requirements and is therefore invalid; the same applies to a faxed supplement. Where the filing is formally defective, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG permits non-entry in the simplified procedure. Untimely supplementary submissions remain inadmissible in any event (consid. 1).
{T 0/2}
5A_687/2007 /blb
Urteil vom 23. November 2007
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Kaiser.
Gegenstand
Ehescheidung,
Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil
vom 20. September 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer.
Nach Einsicht
in die per Fax eingereichte Beschwerde nach Art. 72ff. BGG vom 19. November 2007 gegen das Urteil vom 20. September 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau,
in Erwägung,
dass Beschwerden an das Bundesgericht nur in den gesetzlich vorgeschriebenen Formen, d.h. durch Übergabe an das Bundesgericht, an die Schweizerische Post oder an eine schweizerische Vertretung im Ausland (Art. 48 Abs. 1 BGG) oder durch elektronische Eingabe nach Art. 42 Abs. 4 BGG, d.h. durch Eingabe in elektronischer Form mit elektronisch anerkannter Signatur erhoben werden können,
dass sich deshalb die vom Beschwerdeführer per Telefax eingereichte Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweist (Mitteilung des Schweizerischen Bundesgerichts, in: ZBJV 143/2007 S. 67f. Ziff. IV),
dass die nachträglich eingereichte Beschwerdeergänzung vom 22. November 2007 wiederum per Fax erhoben worden und daher ebenfalls unzulässig ist,
dass dies auch gelten würde, wenn die Eingaben per E-Mail erhoben worden wären, weil nur elektronische Eingaben mit einer elektronisch anerkannten Signatur als gültige Beschwerden anerkannt werden,
dass im Übrigen die Beschwerdeergänzung auch wegen Verspätung unzulässig wäre (Zustellung des angefochtenen Urteils: 22. Oktober 2007, letzter Tag der Frist nach Art. 100 Abs. 1 BGG: 21. November 2007),
dass somit auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. November 2007
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: