Non-entry for failure to pay advance costs

5A_60/2007Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung18.04.2007Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal in a visitation-rights case because the appellant failed to pay the CHF 2,000 advance costs within the non-extendable grace period and did not provide proof of timely debit. The president applied the warning mechanism under the BGG and ordered the appellant to bear the court fee of CHF 500.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; failure to pay an advance costs within a non-extendable grace period after a clear non-entry warning results in non-entry into the appeal. If the advance is neither paid in cash to the Federal Supreme Court nor timely credited via post/bank transfer with the required debit confirmation, the appeal is inadmissible without further merits review. Costs are borne by the defaulting appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_60/2007 /blb

Verfügung vom 18. April 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin,
Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Besuchsrecht,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 1. Februar 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 1. Februar 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit abweisender Wiedererwägungsverfügung vom 13. März 2007 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 15. März 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender Verfügung vom 1. März 2007 samt Formular vom 5. März 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 16. März 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

verfügt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. April 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

advance costsnon-entryvisitation rightsfree legal aidcourt feesdeadlinepayment confirmation

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal had to be entered into despite non-payment of the advance costs within the prescribed deadline.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellant neither paid the advance nor proved timely debit in the event of a payment order, the appeal was not entered into.

Extrahierte Begründung

After the rejected request for free legal aid, the appellant was given a non-extendable grace period under Art. 62(3) BGG with a clear non-entry warning. The advance was not paid within that period, so non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Kernrechtsfrage

Who bears the court costs of the non-entry order.

Extrahierter Entscheid

The appellant bears the court fee.

Extrahierte Begründung

As the party causing the non-entry, the appellant was ordered to pay costs under Art. 66(1) BGG.

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