No entry due to unpaid advance; reconsideration denied

5A.5/2002Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung29.04.2002Inadmissible

Zusammenfassung

The appellant challenged the Schwyz Administrative Court’s confirmation of authorization to acquire two agricultural parcels bought in foreclosure. The Federal Supreme Court had previously denied legal aid and ordered a CHF 2,500 advance, warning of non-entry if unpaid. The appellant did not pay and instead sought reconsideration. The court rejected that request, held that the newly invoked statutory refusal ground was inapplicable to foreclosure acquisitions, and, because the advance period was expressly non-extendable, entered no further time limit and did not examine the appeal on the merits. A court fee of CHF 500 was imposed on the appellant.

Regest

Art. 152 Abs. 1 OG; Art. 150 Abs. 4 OG; Art. 156 Abs. 1 OG; Art. 63 Abs. 1 lit. b and Abs. 2 BGBB: A reconsideration request against an order denying legal aid and fixing a non-extendable advance on costs is rejected where the applicant does not adduce arguments capable of calling the prior order into doubt. If the advance is not paid within the expressly non-extendable time limit, no additional grace period is granted; the appeal is not entered into. A statutory refusal ground that is by law inapplicable to acquisitions made in foreclosure proceedings cannot justify reconsideration. The unsuccessful party bears the court costs, even in summary proceedings under Art. 36a OG.

Gesamter Gesetzestext

[AZA 0/2]
5A.5/2002/bnm

II. Z I V I L A B T E I L U N G *******************************

  1. April 2002

Es wirken mit: Bundesrichter Bianchi, Präsident der II. Zivilabteilung,
Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer und
Gerichtsschreiber Schett .


In Sachen
A.________, Beschwerdeführer,

gegen
B.________, Beschwerdegegner, Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz (Kammer III),

betreffend
Bewilligung zum Erwerb von im Zwangsvollstreckungsverfahren
ersteigerten landwirtschaftlichen Grundstücken,
wird nach Einsicht

in die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 21. Dezember 2001, mit welchem eine Bewilligung zum Erwerb zweier im Zwangsvollstreckungsverfahren ersteigerter landwirtschaftlicher Grundstücke bestätigt wurde,

in Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit - sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit (Art. 152 Abs. 1 OG) abweisendem - Beschluss der II. Zivilabteilung vom 13. März 2002 samt Formular unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, dem Bundesgericht innerhalb einer einmaligen, nicht erstreckbaren Frist bis zum 16. April 2002 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- zu leisten,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss nicht bezahlt, sondern eine weitere Eingabe eingereicht hat, worin er um Wiedererwägung des Beschlusses vom 13. März 2002 ersucht,

dass das Gesuch abgewiesen wird, da der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was die Richtigkeit dieses Beschlusses, auf den verwiesen wird, in Frage zu stellen vermöchte, zumal der vom Beschwerdeführer neu angerufene Verweigerungsgrund des Art. 63 Abs. 1 Bst. b BGBB auf den vorliegenden, im Zwangsvollstreckungsverfahren erfolgten Grundstückerwerb ohnehin nicht anwendbar wäre (Art. 63 Abs. 2 BGBB),
dass in Anbetracht der ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichneten Vorschussfrist keine Nachfrist angesetzt, sondern androhungsgemäss auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wegen Nichtleistens des Vorschusses nicht eingetreten (Art. 150 Abs. 4 OG) und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 156 Abs. 1 OG),

im Verfahren gemäss Art. 36a OG
erkannt :

1.- Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.

2.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

3.- Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.- Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz (Kammer III) schriftlich mitgeteilt.

______________
Lausanne, 29. April 2002

Im Namen der II. Zivilabteilung des
SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

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