Non-entry for failure to pay advance costs

5A_456/2009Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung28.09.2009Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the civil complaint because the appellant failed to pay the required advance costs within the non-extendable deadline. Although he had been warned that non-payment would lead to non-entry, he neither paid the CHF 2,000 in the prescribed manner nor produced the required debit confirmation. The court also noted that a reconsideration request filed after expiry of the deadline did not change the result. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; failure to pay the advance on costs within the non-extendable final deadline results in non-entry. Where the appellant neither pays in cash nor validly effects payment through a Swiss postal or bank account with timely debit confirmation, the defect is not cured by a subsequently filed reconsideration request. Abusive procedural conduct may be taken into account when allocating costs under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_456/2009

Urteil vom 28. September 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Hottinger.

Gegenstand
Stockwerkeigentum,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 25. Februar 2009 des Obergerichts (I. Zivilkammer) und den Zirkulationsbeschluss vom 27. Mai 2009 des Kassationsgerichts des Kantons Zürich.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 25. Februar 2009 des Obergerichts und den Zirkulationsbeschluss vom 27. Mai 2009 des Kassationsgerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisender) Verfügung vom 21. August 2009 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 9. Juli 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 8. September 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (androhungsgemäss und ungeachtet des erst nach Ablauf der Nachfrist eingereichten Wiedererwägungsgesuchs betreffend die Verfügung vom 21. August 2009) gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der (einmal mehr missbräuchlich prozessierende: Art. 42 Abs. 7 BGG) Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht sowie dem Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. September 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Schlagwörter

non-entryadvance costsfree legal aiddeadlinecivil procedurecost allocationabusive litigation

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the complaint could be entertained despite non-payment of the court advance within the non-extendable deadline.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellant neither paid the advance in cash nor provided the required debit confirmation in time, the complaint had to be dismissed without entering into the merits.

Extrahierte Begründung

Under Art. 62(3) BGG, failure to pay the advance costs within the final deadline leads to non-entry under Art. 108(1)(a) BGG; the later reconsideration request was filed too late and did not cure the default.

Kernrechtsfrage

Court costs

Extrahierter Entscheid

The appellant must bear the court costs of CHF 500.

Extrahierte Begründung

As the unsuccessful and abusively litigating party, the appellant was ordered to pay costs under Art. 66(1) BGG.

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