Non-entry due to unpaid cost advance

5A_430/2013Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung23.09.2013Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal because the appellant failed to pay the required cost advance within the final non-extendable deadline and also failed to prove timely debit by postal or bank transfer. The court held that the appellant's later letter could not be treated as a withdrawal. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 62 Abs. 3, Art. 66 Abs. 1, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court cost advance within the non-extendable final deadline leads to non-entry. If the advance is paid by postal or bank transfer, timely debit must be shown by the required confirmation. Absent compliance with these formal requirements, the appeal is inadmissible and the appellant bears the costs. A filing referring to lack of jurisdiction does not, without more, constitute a withdrawal.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}

5A_430/2013

Urteil vom 23. September 2013

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Christian Suter,
Beschwerdegegner,
Betreibungsamt A.________,

Gegenstand
Pfändungsankündigung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 29. April 2013 des Kantonsgerichts von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 29. April 2013 des Kantonsgerichts von Graubünden,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (an die von ihm angegebene schweizerische Zustelladresse versandter) Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 27. August 2013 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 11. Juni 2013 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der (zufolge Nichtabholens bei der Post als am 4. September 2013 erfolgt geltenden: Art. 44 Abs. 2 BGG) Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG), zumal sein Schreiben vom 24. Juni 2013 (betreffend angeblichem Dahinfallen der Zuständigkeit des Bundesgerichts) nicht als Beschwerderückzug qualifiziert werden kann,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt A.________ und dem Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. September 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Schlagwörter

cost advancenon-entryinadmissibilitydebt enforcementcourt costsdeadlinepayment proof

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal had to be entered into after the appellant failed to pay the court cost advance within the final deadline.

Extrahierter Entscheid

No entry was possible because the advance was neither paid in cash nor properly credited by postal or bank transfer within the non-extendable deadline.

Extrahierte Begründung

The appellant received a final deadline under Art. 62(3) BGG with a non-entry warning. He did not satisfy the payment instructions or provide the required proof of timely debit. Therefore, under Art. 108(1)(a) BGG, the appeal was not entered into.

Kernrechtsfrage

Whether the appellant's letter of 24 June 2013 constituted a withdrawal of the appeal.

Extrahierter Entscheid

It did not qualify as a withdrawal.

Extrahierte Begründung

The court expressly noted that the letter concerning an alleged lack of jurisdiction could not be treated as an appeal withdrawal.

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