Non-entry for failure to pay court costs advance

5A_398/2008Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung04.09.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a Schaffhausen supervisory decision concerning a deadline for a third-party objection action. The appellants failed to pay the CHF 1,000 advance within the non-extendable deadline despite a warning of non-entry and also failed to provide the required debit confirmation. The Court therefore declined to enter into the appeal. Because the appeal was inadmissible, the bankruptcy opened against appellant no. 1 did not lead to a suspension of the proceedings. Court costs of CHF 500 were imposed jointly and severally on the appellants.

Regest

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG; non-payment of the requested advance for court costs within the non-extendable grace period leads to non-entry if the statutory warning has been issued. If payment is made by transfer order, timely debit of the relevant Swiss account must be proven by confirmation within the prescribed period. Where the appeal is inadmissible, suspension of the proceedings under Art. 207 SchKG is not ordered. Costs may be imposed jointly and severally under Art. 66 Abs. 1 and 5 BGG (consid. 1).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_398/2008/don

Urteil vom 4. September 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

1.
X.________ GmbH,
,
2. Y.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1.Stadtkasse A.________,
2.Betreibungsamt B.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Fristansetzung an die Drittansprecherin zur Widerspruchsklage,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 6. Juni 2008 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen (Aufsichtsbehörde über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 6. Juni 2008 des Obergerichts des Kantons Schaffhausen,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer mit Nachfristansetzungen gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 21. Juli 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden sind, den (ihnen mit Verfügungen vom 24. Juni 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von insgesamt Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 23. Juli 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist und unter Berücksichtigung der Gerichtsferien (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihnen obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht haben, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die solidarisch haftenden Beschwerdeführer kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
dass in Anbetracht der Unzulässigkeit der Beschwerde das Verfahren ungeachtet des über die Beschwerdeführerin Nr. 1 am 20. August 2008 eröffneten Konkurses nicht in Anwendung von Art. 207 SchKG sistiert wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. September 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Schlagwörter

non-entrycourt costs advancedeadlinebankruptcydebt enforcementcostssuspension