Non-entry due to late payment of advance costs

5A_396/2011Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung16.08.2011Inadmissible

Zusammenfassung

The appellants challenged a Schwyz cantonal court order in bank bankruptcy supervision. The Federal Supreme Court had previously set a non-extendable deadline for the CHF 3,000 advance on costs and warned that failure to comply would lead to non-entry. The appellants paid only on 10 August 2011, after the deadline of 14 July 2011. The court therefore did not enter into the appeal and imposed court costs of CHF 500 on the appellants jointly and severally.

Regest

Art. 62 Abs. 3 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; late payment of the advance on costs leads to non-entry. Where a non-extendable deadline for the advance on costs is fixed under threat of non-entry, payment after expiry of that deadline is ineffective, even if a statutory suspension of time limits subsequently begins. In such circumstances, the appellate court must refuse to enter into the appeal ex officio. Cost consequences follow under Art. 66 Abs. 1 and 5 BGG and may be imposed jointly and severally on co-appellants.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_396/2011

Urteil vom 16. August 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

  1. Verfahrensbeteiligte
    X.________,
  2. Y.________,
    beide vertreten durch Fürsprecher Hans Peter Aeberhard,
    Beschwerdeführer,

gegen

Bank Z.________,
vertreten durch Liquidatorin und a.a. Konkursverwaltung W.________, vertreten durch Rechtsanwälte Dieter Hofmann und Oliver Kunz,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Konkursverwaltung

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 30. Mai 2011 des Kantonsgerichts Schwyz (als Aufsichtsbehörde im Konkurs einer Bank).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 30. Mai 2011 des Kantonsgerichts Schwyz,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführer mit (ihrem Anwalt am 6. Juli 2011 zugestellter) Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 1. Juli 2011 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden sind, den (ihnen mit Verfügung vom 15. Juni 2011 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist bis zum 14. Juli 2011 (Donnerstag vor dem Friststillstand nach Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführer den Kostenvorschuss erst am 10. August 2011 und damit (ungeachtet des erst am 15. Juli beginnenden Friststillstandes) verspätet geleistet haben, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die solidarisch haftenden Beschwerdeführer kostenpflichtig werden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG),
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. August 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Schlagwörter

non-entryadvance on costsdeadlinebankruptcy supervisioncostsjoint liability