Non-entry on appeal against advance payment order

5A_383/2013Bundesgericht / II. zivilrechtliche Abteilung27.05.2013Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court held that the appellant's filing against the Bernese order demanding a CHF 41,000 advance payment was manifestly inadmissible. The appeal contained no substantiated criticism of the cantonal reasoning and no explanation why the advance-payment order or its amount would violate federal law. The Court therefore issued a non-entry decision in simplified proceedings and imposed CHF 500 in court costs on the appellant.

Omnilex-Regeste

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements of reasoning for an appeal to the Federal Supreme Court. The appellant must, in relation to the challenged decision, set out in a reasoned manner which federal rights were violated; mere assertions or abstract objections are insufficient. Alleged violations of constitutional rights are reviewed only if expressly invoked and substantiated. If the submission does not address the grounds of the contested decision and contains no arguments capable of showing unlawfulness, the appeal is manifestly inadmissible and may be dealt with in the simplified procedure by the presiding judge, with costs borne by the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
5A_383/2013

Urteil vom 27. Mai 2013
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Nachfristansetzung, unentgeltliche Rechtspflege usw. (Verfahren betreffend negativer Feststellungsklage nach Art. 85a SchKG),

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, vom 22. April 2013.

Erwägungen:

1.
im Verfahren vor Obergericht des Kantons Bern betreffend negative Feststellungsklage nach Art. 85a SchKG wurde die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. April 2013 aufgefordert, innert einer Nachfrist von 10 Tagen ab Zustellung dieser Verfügung einen Kostenvorschuss von Fr. 41'000.-- auf das Konto des Obergerichts des Kantons Bern einzuzahlen. Die Beschwerdeführerin, vertreten durch ihren Gesellschafter und Geschäftsführer, A.________, hat mit Eingabe vom 21. Mai 2013 gegen diese Verfügung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen erhoben.

2.
2.1 In der Beschwerde ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234).

2.2 Die Beschwerdeführerin erörtert in keiner Weise, inwiefern die Verfügung des Obergerichts betreffend Nachfristansetzung Bundesrecht verletzen könnte. Insbesondere wird nichts vorgebracht, was die Höhe des Kostenvorschusses als unverhältnismässig oder sonst wie bundesrechtswidrig erscheinen liesse.

3.
Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) durch das präsidierende Mitglied der Abteilung unter Kostenfolge für die Beschwerdeführerin (Art. 66 Abs. 1 BGG) nicht einzutreten.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Mai 2013
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zbinden

Schlagwörter

admissibilityreasoned appealadvance on costsnon-entrysummary procedurecourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the appeal against the order setting a time limit for payment of an advance on costs was sufficiently reasoned.

Extrahierter Entscheid

The appeal did not engage with the cantonal court's reasoning and did not show any violation of federal law.

Extrahierte Begründung

Under Art. 42(2) BGG, the appellant must explain which rights were violated; constitutional claims are examined only if specifically raised and reasoned. No arguments were made against the advance-payment order or the amount of the advance.

Kernrechtsfrage

Whether the amount of the CHF 41,000 advance on costs was unlawful or disproportionate.

Extrahierter Entscheid

No such showing was made.

Extrahierte Begründung

The appellant did not allege facts or legal arguments making the amount appear disproportionate or otherwise contrary to federal law.

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